Mein Fotografie Notizbuch

Ich schreibe gerne, ich zeichne gerne und ich kritzel gerne. Für die alltäglichen Notizen habe ich einen A6 Block, wo ich alles Erdenkliche, ob Notizen, Aufgaben, Termine, Ideen, usw. eintrage. Das mache ich so seit über einem Jahr und bin etwa Mitte des dritten Blocks. Mal ist es mehr, mal ist es weniger. Am Tisch zu Hause notiere ich zwischenzeitlich auch auf Haftnotiz-Zettel, die dann entweder im Mist landen, temporär eingeklebt werden oder übertragen. Je nachdem. Doch da mischen sich die verschiedensten Themen. Mal notiere ich mir, dass ich noch Überweisungen tätigen muss, mal eine Idee zu einem möglichen Blogpost, dann ein Zitat, mal einen Namen eines Songtitels, Termine damit ich sie nicht vergesse in den elektronischen Kalender einzutragen, als auch fotografische Informationen, uvm.

Ich habe mir das Notizbuch von Dingsbats, Modell Kangaroo, gekauft. Es gibt auch andere Motive, es ist einfach dieses geworden, weil es das günstigste von allen war und es erinnert es mich an das Drama von Australien, den Bränden und den vielen verstorbenen Tieren dabei.

Das Buch ist von Kunstleder (PU-Leder) umgeben, fühlt sich „weich“ an und wirkt sehr gut verarbeitet. Es ist, wie ich es mag, es muss Spaß machen es anzufassen (ich bin sehr haptisch veranlagt). Und wenn man es erst mal ausgepackt hat, angefasst hat, drängt es einem richtig dazu sich darin schriftlich zu verewigen. Eines meiner Probleme bei solchen Notizbüchern ist (und ja ich weiß das ist beklopft), ich möchte darin nur schön schreiben und nur sinnvolles platzieren. Das ist mir in der Vergangenheit nicht gelungen und wird mir heute auch nicht gelingen, allerdings habe ich zumindest jetzt immer Notizen vorher in irgendeiner Form. Auch das ist in gewisser Form eine Art Persönlichkeitsentwicklung, ähnlich wie beim Project 52.

Was möchte ich überhaupt in diesem Notizbuch eintragen?

  • Ich möchte Zitate und Texte eintragen, die mich bewegen, mich dazu bringen über ein Thema nachzudenken oder über eine Aussage.
  • Ideen niederschreiben sowie Skizzen für ein Shooting, das können auch Bilder sein die mir eine Idee bringen oder deren Lichtsetzung, Posing, was auch immer für ein Shooting interessant wären. Also sozusagen auch ein Ideenspeicher.
  • Wenn ich es in die Hand nehme, dann verbinde ich damit die Fotografie. Bekomme Lust an ein Thema zu denken? Fotografieren zu gehen? Das Buch ist selbst ein Projekt für mich.

Notizen zu Videotrainings oder Bücher schreibe ich in digitaler Form (Markdown-Files) nieder und verarbeite später oder lese sie nur.
Wohin auch immer die Reise mit diesem Buch geht, ich verbinde es mit der Fotografie. Vielleicht wirkt es wie eine Art Schalter.

„Technische Daten“ zum Noitzbuch:

  • Hersteller: Dingsbats
  • A5 Format
  • Seiten sind gepunktet, also dotted
  • 16 x 21,5cm groß
  • Papier ist 100g/m
  • Papierfarbe Creme (Cream Paper)

Wo bekommt man das Notizbuch? Bei Amazon, HIER klicken. Es handelt sich um KEINEN Affiliate Link. Das Notizbuch wurde nicht gesponsert. Im Handel vermutlich auch, ich habe es allerdings bisher noch in keinem Geschäft gesehen.

   

Hochzeitsfotografie und Ihre Preise

Ich habe oft gehört und ich höre es noch immer, Fotografen sind teuer. Ja, die Fotografie ist teuer. Fotografie ist etwas, das wir nicht brauchen, Fotografie ist Luxus. Wenn ich mir einen Spezialisten hole, dann hat das seinen Preis. Egal welches Handwerk.

My Way Photography hat auf YouTube aufgelistet wie viel Stunden bei ihm für eine einzige Hochzeit draufgehen, das Video dazu kann man sich HIER anschauen. Ich selbst habe erst vor ein paar Tagen, alten Aufzeichnungen gefunden, wo ich mir notiert habe wie viele Stunden ich für die letzten beiden Hochzeiten gebraucht habe. Dabei habe ich mir lange Vorgespräche gespart und ich musste auch kein Fotobuch machen oder die Bilder feierlich übergeben, weil es sich um Bekannte handelte. Das waren je ca. 35 Stunden. Bei anderen Hochzeiten waren es deutlich mehr Stunden, bei einigen Hochzeiten waren wir zu zweit.

Im Preis enthalten sind ebenso die Steuern und die Versicherung, die der selbstständige Fotograf abgeben muss, sowie das Equipment, das er benutzt und abnutzt (Kamera, Objektive, Blitze, Reflektoren, Stative, Auto, Sprit, Computer und Zubehör, etc.). Wer sich das durchrechnet wird feststellen, so viel bleibt da unterm Strich nicht übrig.

Dies gilt auch für normale Fotos. Ich verstehe, wenn es vielen zu teuer ist oder sie es sich nicht leisten möchten, allerdings sollte man Fotografie auch als das betrachten, was sie ist, Luxus (zumindest für private Personen). Denkt dran, wie jeder von uns, will und muss auch der Fotograf von seiner Dienstleitung leben. Es ist gar nicht so einfach, das ist auch der Grund, warum so viele Berufsfotografen gewinselt hatten, als man in Österreich das Gewerbe für alle freigegeben hatte.

Project 52 (Equipment)

Im Grunde ist es nicht so wichtig, womit ein Foto gemacht wird, viel wichtiger ist, was es aussagt. Dennoch interessiert es vermutlich den einen oder anderen. Ich werde auf alle Fälle zu den Fotos dazu schreiben, womit ich das Foto gemacht habe. Ebenso werde ich informieren, wenn sich beim Equipment etwas ändert. Was zum Einsatz kommt, hängt einfach davon ab, was ich gerade dabei habe, sofern es nicht geplant war.

  • Honor 10 Smartphone
  • Fuji XQ2 Kompaktkamera
  • Fuji X-T2
  • Retro-Kamera (Lomography)
  • 2x Polaroid Originals OneStep+ (Color und B&W Film)

Für die Fuji X-T2 Kamera gibt es noch ein paar Objektive, manche sind original, manche sind von Fremdherstellern mit manuellen Fokus.

  • FujiFilm Fujinon XF 35mm f1.4
  • FujiFilm Fujinon XF 16-55mm f2.8
  • FujiFilm Fujinon XF 50-140mm f2.8
  • Neewer 28mm f2.8
  • KamLan 50mm f1.1
  • Helios Zenit 44M-4 58mm f2.0 M42-Bajonett mit Adapter auf Fuji-X-Bajonett
  • Fuji Instax Drucker (Mini und Square, könnten ggf. auch eine Rolle spielen)

Wie gesagt, was zum Einsatz kommt, hängt einfach davon ab, was ich gerade bei der Hand habe oder geplant habe. Auch mit einem Smartphone kann man tolle Fotos machen, immerhin hat man dieses fast immer bei der Hand.

Polaroid Originals OneStep+ Testbilder

Ich habe den ersten Film für Testbilder benutzt, wobei das natürlich generell noch nicht reicht. Es wird noch ein paar Filme brauchen bis ich die Polaroid irgendwie halbwegs einschätzen kann. Vor allem was den Blitz angeht, wann brauche ich die Belichtungswerte korrigiert (+/-) und wann nicht?
Was ich aber auf alle Fälle sagen kann, der Film ist unberechenbar. Sowohl von den Farben als auch hinsichtlich Fehler, die im Film entstehen.

Das letzt Bild ist vom zweiten Film, ich wollte nur ein weiteres hinzufügen, da das Bild der Kamera nicht sonderlich spannend ist, wobei die anderen Testfotos auch nicht unbedingt besonders sind. Aber man kann gut erkennen, was in etwa bei Polaroid rauskommen kann.

Blitz, Innenraum


Blitz, Innenraum, Doppelbelichtung


Blitz +, Innenraum


Blitz +, Innenraum, Porträt Brennweite


Blitz +, Innenraum


Blitz, Innenraum


Außen mit Blitz

Mit Blitz, Einkaufscenter innen


Blitz, Innenraum (1. Bild, zweiter Film)

Project 52 (Prolog)

Höchsten Respekt an all jene, die es Schaffen jeden Tag ein Foto zu machen und sich damit Project 365 anzunehmen. Manche schaffen es wirklich jeden Tag Fotos umzusetzen, die für andere, wie auch mich, ein Projekt sind. Wer das Glück hat, die Zeit zu haben, sich jeden Tag intenssiv mit der Fotografie zu beschäftigen, dem es Glücklich macht, der sollte das auch tun.

Ich für meinen Fall habe diese Zeit nicht. Ich bin schon 2015 mit dem Project 52 gescheitert. Warum? Ich wollte jede Woche ein tolles Foto umsetzen und habe gemerkt, ich schaffe es nicht. Mal war es mir aus beruflichen Gründen nicht möglich, mal waren es zu viele private Termine, natürlich hatte ich auch dazwischen überhaupt keine Ideen und so habe ich schon nach ein paar Wochen, ich glaube es waren fünf, aufgegeben.

Ich würde es also gerne jetzt, fünf Jahre später, nochmals mit Project 52 probieren. Ich erwarte mir nicht, dass ich in den 52 Wochen tolle Fotos mache. Darin sehe ich für mich persönlich nicht den Zweck. Vielmehr möchte ich an meiner eigenen Entwicklung arbeiten. Emotionen zu Fotos bzw. das Gesehene, dass mich emotional bewegt auf den Film oder Sensor bannen. Ich möchte wieder das Sehen lernen, oder vielmehr, erweitern. Durch die Fotografie sehe ich oft Dinge, die anderen in meinem Umfeld gar nicht wahrnehmen. Ich denke, ich kann das noch besser. Vor allem sollte ich lernen zu reagieren, wenn ich etwas sehe, die Kamera in die Hand nehmen und auf den Auslöser drücken und nicht zögern und damit den Moment verstreichen lassen. Reagieren, wie ich es bei den Hochzeiten immer gemacht habe.

Ich betrachte es also als das, was es ist, ein Projekt. Mal sehen, was dabei rauskommt. Vielleicht lerne ich in den 52 Wochen nicht viel, aber definitiv mehr, als wenn ich gar nicht erst fotografiere.

Wann starte ich mit dem Projekt? Es bietet sich an, mit dem 10. Februar 2020 zu beginnen, jeden Sonntag, also das erste Mal am 16. Februar, ein Foto posten. Und wenn mir nichts anderes übrig bleibt, als mein Abendessen zu fotografieren, dann wird das mein Wochenfoto. Zumindest bleibt damit das Projekt bestehen.

Polaroid Kameratasche

Eigentlich gibt es nicht so viel zu dieser Tasche zu erzählen. Es handelt sich um das Model in Weiß, genannt Camera box Bag-White (Item No.: 004757). Die Tasche hat einen verstellbaren Gurt, ein Fach an der Rückseite und in der Innenseite ein „Trennwand“ die vollkommen unflexibel ist. Oben ist noch ein Band um die Tasche an der Oberseite zuzuziehen. Zugemacht wird die Tasche über einen einfachen Magnetverschluss. Kurzum, hätte ich das gewusst, wären die Wahl auf die schwarze Tasche gefallen, die zwar etwas teurer ist, aber wesentlich mehr Möglichkeiten zum Verstauen bietet. Leider werden die Daten zu diesen beiden Taschen gleich angegeben, sie sind allerdings wirklich verschieden. Das kann man schon an den Bildern zu den Taschen erkennen.

Einfach mal die Bilder betrachten, als einfache Tasche, mit zwei Filme oder einen Film und ein Filter-Set (darüber werde ich auch noch berichten) reicht es. Für mehr allerdings schon nicht mehr. Daher empfehle ich, sich auch die schwarze Tasche anzuschauen, diese unterscheidet sich von der weißen Tasche und bietet mehr Fächer. Die weiße Tasche ist zwar Schick, allerdings wie so oft im Leben, ist Schönheit nicht das Wichtigste.

Polaroid Problem und die Lösung

Mit der Polaroid habe ich ein kleines Problem. Während der Farbfilm sich in der Kamera zum Testen befindet, möchte ich eigentlich schon gerne den Schwarz & Weiß Film benutzen. Das ist beim Testen vielleicht noch nicht so schlimm, wenn man aber den Film wirtschaftlich nutzen möchte, steht man vor einem Problem. Da die Filme nicht gerade günstig sind, musste also eine Lösung her. Und diese lautete: Eine zweite Kamera kaufen. Bei dem aktuellen günstigen Preis sah ich darin dann auch kein Problem.

Bei zwei Polaroid Kameras die zwei verschiedene Filme eingeschoben haben, die man von außen nicht erkennen kann, muss also ebenfalls eine Lösung her. Ich habe einfach die Kameras unten mit einem P-Touch mit Color und B&W beschriftet.

Das wiederum hilft aber nichts, wenn man mit beiden unterwegs ist und schnell zur richtigen Kamera mit dem entsprechenden Film greifen möchte. Auch hierfür bietet Polaroid eine Lösung, diese nennt sich Camera Strap Round. Ich habe mir zwei Verschiedene bestellt. Einen gelben Gurt für die B&W Kamera, einen roten Gurt für die Color Kamera.

Wie heißt es so schön: „Es gibt keine Probleme, nur Lösungen.“ – trifft es zumindest hier ganz gut.

 

Retro-Kamera – auf ein neues!

Nachdem ich das mit den Fotos großteils beim letzten Film verhaut habe, werde ich mich mit der Retro-Kamera ins Freie begeben und den nächsten Film dort belichten. Zwei Filme habe ich am Start, ich lass mich wieder überraschen. Diesmal dauert es hoffentlich nicht ein Jahr, bis ein Film voll ist.

Retro-Kamera

Ich habe eine selbst gebaute kleine Kamera. Es handelt sich dabei um einen Bausatz von Franzis „Die Franzis Retro-Kamera zum Selberbauen“ und  das Ergebnis ist wie nicht anders zu erwarten, die Qualität einer Lomography-Kamera. Ich hatte mal ein Holga Objektiv für meine damalige Nikon (D300s, D700), ein Kunststoff-Objektiv. Die Retro-Kamera ist vom Ergebnis ähnlich, allerdings sogar etwas besser.

Als Film kam ein Ilford HP5 Plus (35mm) zum Einsatz.

Nun zum Problem. Ich habe viele Fotos im Inneren der Wohnung gemacht, dort reicht das Licht bei Weitem nicht, somit sind mir nur ein paar wenige Bilder draußen geblieben und natürlich habe ich da auch nicht richtig scharf gestellt. Darauf habe ich fast immer vergessen, da ich mit der Mattscheibe beschäftigt war, dem Kasterl an sich, dem Vordrehen des Films, etc. – kurzum, irgendwo war ich mit dem Ganzen irgendwie überfordert und habe mir zu wenig Zeit dafür genommen. Die nächsten zwei Filmrollen sind bestellt, mal Sehen, was ich damit noch zustande bringe. Die Fotografie, mit der Retro-Kamera, ist beim Ergebnis für mich ein wenig wie der Inhalt einer Wundertüte, ich habe keine Ahnung, was mich erwartet. Vor allem wenn der Film wie hier, 1 Jahr in der Kamera war. Gut das ich nicht weiß, was alles nichts geworden ist.

Auf alle Fälle werde ich meine nächsten Fotos nach draußen verlegen und ich lass mich mal überraschen, was von meinen experimentellen Fotos überhaupt etwas wird. Im dritten Film (dies war der Erste), werde ich versuchen die Kamera gezielter einzusetzen.

Und ob ihr es glaubt oder nicht, ich mag dieses Foto (eines von sechs). Meine Lebensgefährtin und mein kleiner Sohn im Sommer 2019.

Die Franzis Retro Kamera gibt es auf Amazon. Es handelt sich um KEINEN Affiliate Link. Die Kamera wurde nicht gesponsert.