Telefonzelle in Gibraltar

Heute bin ich wieder über dieses Foto gestolpert, als ich es gegen eines meines kleinen Sohnes ausgetauscht habe. Ich habe es letztes Jahr in Gibraltar aufgenommen und danach bearbeitet. Nach über einem Jahr schau ich es mir das erste Mal wieder an und finde einfach gefallen daran. Irgendwie ist es wie ein Postkartenfoto. Wobei als Druck finde ich das Bild viel besser als auf dem Bildschirm.

Mein Foto Equipment

Mir wurde schon in der Vergangenheit oft die Frage gestellt, mit welchem Equipment ich meine Fotos mache. Um dieser Frage gleich im Voraus zu klären, hier eine Auflistung meiner Fotoausrüstung:

  • FujiFilm X-T2
  • FujiFilm VPB-XT2
  • FujiFilm Fujinon XF 23mm f1.4
  • FujiFilm Fujinon XF 35mm f1.4
  • FujiFilm Fujinon XF 60mm f2.4 Makro
  • FujiFilm Fujinon XF 16-55mm f2.8
  • FujiFilm Fujinon XF 50-140mm f2.8
  • Neewer 28mm f2.8
  • KamLan 50mm f1.1
  • Helios Zenit 44M-4 58mm f2.0
  • FujiFilm EF-42 Aufsteckblitze

Natürlich gibt es noch mehr Zubehör, das in meinem Besitz gewandert ist. Ich fotografiere seit Ende 2010, da kommt doch einiges zusammen. Ich habe vieles gekauft und auch wieder verkauft. Begonnen hat alles mit einer Nikon D3000. Und als die Fotografie immer mehr Besitz von meiner Seele nahm, reichte die D3000 irgendwann nicht mehr aus (für mein Empfinden). Darauf folgte die Nikon D300s, darauf die D700 und dazu eine D800. Irgendwo dazwischen hatte ich auch noch eine Nikon D5200, weil ich eine kleinere Kamera wollte.

2015 bin ich dann auf Fuji umgestiegen. Der Grund war, dass ich genug hatte von der Fotografie, wie ich sie bisher erfahren hatte. Die Ausrüstung war mir zu groß, das Herumschleppen vom schweren Zubehör war mir irgendwann zu viel. Kameras mit Sensoren im Kleinbildvormat, Batteriegriff, schwere Objektive. 24-70mm f.28, 70-200mm f2.8 sowie die ganzen f1.8er Fixbrennweiten (50, 85mm) sowie ein Makro Objektiv mit 90mm f2.8.

Die Fuji X-T1 hat mir wegen ihrer Einstellräder gefallen. Und ich habe mir wirklich viele Berichte durchgelesen und alles, was ich finden konnte an YouTube Videos reingezogen. Damals war noch nicht so viel davon vorhanden. Die Entscheidung kostet mich nicht nur viele Stunden der „Forschung“ sondern auch schlaflose Nächte.

Als ich dann die Fuji X-T1 in meinem Besitz hatte und das erste wirklich brauchbare Objektiv, war ich so dermaßen überrascht, das ich es eigentlich nicht glauben konnte. Bis dahin dachte ich nicht das ein APS-C Sensor so viel Leistung bringen konnte. Kein Farbrauschen, ISO Qualität wie die der D700 und damit auch besser als die der D800. Die Schärfe war und ist echt klasse. Unglaublich. Dazu war das Teil auch noch viel kleiner und leichter und hatte trotz kleineren Sensor mehr Megapixel aus die D700 (16MP zu 12MP). Dann kamen natürlich noch alle Vorteile einer Systemkamera hinzu, das man schon das fertige Bild sieht, mehr Informationen einblenden kann und das manuelles Fokusieren damit sogar Spaß macht. Die Nachteile sind vor allem auf die Akkuleistung zu beziehen, weswegen auch ein Batteriegriff unausweichlich ist, wenn man Veranstaltungen fotografieren möchte. Damals war der Autofokus bei manchen Objektiven noch sehr langsam. Mittlerweile kann man das weder noch bei den betroffenen Objektiven sagen (außer dem 60mm Makro, dass ich sowieso manuell scharf stelle), noch bei der Kamera.

Ich habe meine X-T1 eigentlich nur deshalb verkauft, weil ich die Steuerung so gewohnt war, dass ich die X-T2, die ich bereits hatte, nicht nutzen wollte.

Bis heute bereue ich diese Entscheidung nicht und jedes Mal wenn ich so ein Drum wie eine Nikon D810, D750 oder eine Canon MK-III oder was auch immer in die Hand nehme (da reicht eigentlich auch schon die alte D90 die hier noch herumliegt), weiß ich wieder, warum ich auf Fuji umgestellt bin. Und der Grund, dass man alles auf der Kamera mit Reglern und Schaltern einstellen kann, ist nach wie vor der Grund, warum ich nicht den Hersteller wechseln möchte. Auch wenn man Sony so viel positives zuschreibt, und ich mir gut vorstellen kann, dass es auch technisch die bessere Wahl wäre, kann sie mit der Haptik der Fuji nicht mithalten. Das Entscheidende bei den Fotos ist aber am Ende das Foto, nicht mit welcher Kamera es ausgenommen wurde. Somit ist es mir wichtiger das ich mich mit dem Equipment wohlfühle, als das es technisch überlegen ist. Und wenn man es genau nimmt, müsste man für jede Situation eine andere Kamera verwenden.

Vielleicht entscheide ich mich irgendwann für ein anderes System, vielleicht werden die Kameras und Sensoren auf den Smartphones noch besser und jede Art von Kamera wird damit sinnlos. Was die Zukunft bringen wird, weiß ich nicht so genau. Aber ich bin glücklich mit Fuji und werde mit Sicherheit, wenn Fuji nichts Grobes an der Steuerung ändert, noch lange bei Fuji bleiben. Als eine weitere kleinere Systemkamera kann ich mir aktuell die Fuji X-T100 vorstellen. So als eine immer dabei Kamera. Bei dem Preis tut es mir nicht so sehr leid wie bei der Fuji X-T2. 599 Euro vs 1.300 Euro. Mir fehlt aber auch noch ein für mich relevantes Objektiv, das 56mm f1.2.

Neuer Photoblog

In der Selbstständigkeit haben wir damals in ein CMS als auch in WordPress Templates investiert, Letzteres war allerdings für eine englische Webseite gedacht und hat somit einige Probleme verursacht. Deswegen habe ich nun beide Blogs gelöscht und diesen hier neu erstellt.

Hier werde ich in Zukunft Bilder und Texte zu Projekten, Gedanken, etc. präsentieren. Ebenso möchte ich die Hauptseite neu erstellen. Es war zwar zu einem späteren Zeitpunkt geplant, aber durch einen Fehler wurden Inhalte gelöscht. Ich sehe das unkritisch, da die Seite sowieso zu langsam war. Bedeutet aber auch das die Seite ohne Inhalt dasteht.

Neben dem Blog und der Homepage, möchte ich gweepography aus Facebook nehmen. Mein Ziel ist es, entgegen aller Trends, den sozialen Medien den Rücken zu kehren. Nicht nur mit der Fotografie, sondern auch privat.

Das ist der aktuelle Plan der Reise hinsichtlich meiner Präsents, im Internet. Die Seite wird definitiv viel Zeit in Anspruch nehmen und auch länger dauern. Ich wäre schon sehr glücklich, wenn ich 2018 noch etwas präsentieren kann.