Die „Immer mit dabei Kamera“

Meine neue „Immer mit dabei Kamera“ mit Objektiv ist aktuell so konfiguriert:

  • Fuji X-T100 Kamera
  • Fuji XF 27mm f2.8 Pencake Objektiv
  • 16GB SanDisk Extreme Speicherkarte
  • ropster Kameragurt

Wer meinen Blog verfolgt hat weiß, dass ich schon vor längerer Zeit mal geschrieben habe, dass ich eine X-T100 als „Immer mit dabei Kamera“ haben wollte. Klang vielversprechend, wirkt im Moment auch so. Um den Preis eine wirklich tolle Kamera.

Viel gibt es an sich nicht dazu sagen, ich fotografiere wie schon immer in RAW+Fine, sprich jpeg und RAW. In der Regel habe ich BW (Schwarz & Weiß) eingestellt. Schade ist das die X-T100 nicht alle Filmsimulationen der X-T2 hat, allerdings es ist auch nicht weiter schlimm.

Fotos werden nach und nach kommen, es wird sich vor allem um Fotos handeln, die nicht einem Projekt entsprungen sind. Ob ich so auch auf Street-Tour damit gehe, weiß ich noch nicht. Wird sich zeigen. An sich bietet es sich an.

Fuji Fujinon XF 27 mm f 2.8

Ein weiteres Objektiv hat sich nun in die Hallen meiner Objektive dazu gesellt. Über willhaben habe ich mir ein gebrauchtes, neues Fuji Fujinon 27 mm f 2.8 Pencake Objektiv gekauft. Der Grund, wie bei fast jedem der sich ein Pencake kauft, ist die Größe des Objektivs. Es ist wenig auffällig, leicht und ragt gerade mal 2 cm aus der Kamera. Das hat aber auch seinen Preis, Blendenring gibt es hier leider keinen. Die Blende muss am Rädchen der Kamera, je nach Kamera Model, eingestellt werden. Bei mir wird das wohl die meiste Zeit bei der offenen Blende bleiben, ich nehme die etwas geringere Schärfe in kauf.

Wie gut das Objekt heute, im Gegensatz zu früher funktioniert, wird sich noch zeigen. Mir ist aber aufgefallen, dass es gegenüber, ca. 2015, wesentlich besser funktioniert. Der Fokus funktioniert zumindest schnell, ich kann mich erinnern das ich damals an der X-T1 so meine Probleme damit hatte. Das war allerdings auch mit dem 35 mm f 1.4 Objektiv so. Nach einigen Firmware Updates an der Kamera, vermutlich auch eines für das Objektiv, gab es da aber keine Probleme mehr. So wird es vermutlich auch mit dem 27 mm f 2.8 sein.

Was nicht im Lieferumfang enthalten ist, ist eine Gegenlichtblende. Das war mir vorher schon bekannt, diese kann allerdings nachgekauft werden.

Technische Daten zum Objektiv:

  • 27 mm Brennweite, 41 mm zum Kleinbild
  • Blende F 2.8 bis F 16
  • Filterdurchmesser 39 mm
  • Festbrennweite
  • Fuji X-Mound Bajonett
  • 7 Linsen auf 5 Gruppen
  • 7 gerundete Blendenlammelen
  • Gewicht: 78 g
  • Brennweitenbereich: Normal 0.6 m bis unendlich, Macro: 0.34 m bis unenedlich
  • Zubehör: Objektivdeckel vorne und hinten, Beschreibung, Tuch

Kameragurt aus einem Bergsteigerseil

Vor einige Zeit hat Thomas Leuthard solche Kameragurte gemacht und verkauft. Heute gibt es doch eine ordentliche Menge an Anbieter. Ich habe mich wegen des Designs für diesen von Ropster entschieden. Die andere Hoffnung, die ich habe, dass es sich hierbei um ein Qualitätsprodukt handelt. Ob dem so ist, wird sich zeigen. Der Gurt wird auf meiner Fuji X-T100 seinen Platz finden.

Den Kameragurt findest Du HIER auf Amazon. Es handelt sich um KEINEN Affiliate Link. Der Gurt wurde nicht gesponsert.

Fuji X-T100 Kamera

Als die Fuji X-T100 ca. Mitte 2018 angekündigt wurde, fand ich sie interessant. Der Grund dafür liegt einfach darin, dass es sich um eine voll funktionsfähige Fuji handelt (abgesehen von der Bedienung), die aber kleiner ist als meine X-T2. Ich wollte ja immer eine Kamera haben, die ich immer dabei habe und dafür klang gut. Der Preis war zuletzt an sich OK, aber erst sind mir andere Dinge eingefallen, die notwendig waren, und irgendwann ist sie in Vergessenheit geraten. Als erst kürzlich Fuji das nachfolge Modell angekündigte hatte, bin ich zwei Tage später auf die Seite eines lokalen Händlers, wo ich von der aktuellen Fuji Aktion gelesen hatte. Als ich bei der X-T100 den Rabatt Code sah, dachte ich es handelt sich um einen Fehler des Händlers. Da die Aktion bei Amazon gleich war, konnte ich irgendwie nicht Nein sagen. Schließlich bin ich mittlerweile reif genug, nicht immer das aktuellste Modell haben zu müssen. Bei den Objektiven warte ich im übrigen mittlerweile auch immer auf Aktionen.

Auf den 449 Euro Body gibt es aktuell einen sofort Rabatt von 200 Euro. Auf eine X-T3 komischerweise nur 100 Euro. Kurzum, ich brauchte nicht lange überlegen. Seit dem 7. Februar kann ich sie nun mein eigenen nennen und sie wird mich zukünftig viel begleiten.

Im Lieferumfang ist folgendes enthalten:

  • Handbuch (Englisch und Italienisch) sowie eine CD-Rom
  • Fuji X-T100 Kamera Body
  • Kamera Griffstück mit Schraube (+Ersatz)
  • Kameragurt
  • Akku NP-W126S
  • Stromstecker, USB-Netzteil, USB Ladekabel

Die technischen Spezifikationen findest Du HIER. Viel braucht man zur Kamera an sich nicht sagen, sie hat einen Touch-Screen, ein flexibles Display, das sogar für Selfies dienlich ist (könnten ggf. auch mal ein Thema werden, war es bisher nicht). Und ich bin mir sicher, sie wird einiges mitmachen müssen. Erst einmal muss ich mich damit zurechtfinden, von der Bedienung ist sich doch etwas komplizierter als die X-T2 … da begrüße ich das Project 52. Ich werde auf alle Fälle noch zu meine Erfahrungen mit der X-T100 berichten. Als Vergleich nehme ich die Fuji X-T2.

X-T2 mit der X-T100 und dem Neewer 28mm f2.8 mit M-Fokus fotografiert.

Informationen auf dem Blog

Wie vielleicht dem einen oder anderen aufgefallen ist, ich poste Bilder oder auch andere Dinge, die nicht unbedingt dem Self-Marketing dienlich sind. Es handelt sich hier um einen Blog und wie jedem Fotograf passieren auch mir Fehler, gehe Dinge falsch an, muss mich entwickeln, sowohl fotografisch als auch in der Persönlichkeit. Wie ich schon mal vor langer Zeit sagte, die Fotografie ist eine Entwicklung wie das Leben selbst und wenn man den langjährigen Fotografen glauben schenken darf (das tue ich), dann endet die Entwicklung nie, außer man lässt es mit der Fotografie sein.
Wobei, in der Zeit, wo ich mich damit nicht befasst habe, habe ich mich dennoch weiter entwickelt. Da merkt man wieder, das die Fotografie sehr viel mit der Persönlichkeit und dessen Entwicklung zusammenhängt. Man denkt, je älter man wird, einfach anders, hat einen anderen Blick auf die Gesellschaft und Umwelt.

Auf alle Fälle ist es mein Ziel, die ungeschönte Wahrheit nach außen zu tragen und euch meine vergangenen Fehler, auch die, die mir aktuell passieren bzw. passieren werden, mitzuteilen. Ich hoffe, dass es dem einen oder anderen, das Selbstvertrauen stärkt, nicht gleich aufgibt nur weil Dinge, mal nicht so laufen wie man es geplant hatte. Das passiert übrigens auch den Profis.
Ich finde nichts ist wichtiger, als ehrlich zu sein, zu sich selbst und zu anderen. Ich habe den großen Vorteil, ich muss mich nicht verkaufen, ich muss niemanden etwas verkaufen. Deswegen Teile ich mit euch, alles was ich darf und wovon ich denke, es könnte irgendjemand helfen oder auf Ideen bringen.

Mein Fotografie Notizbuch

Ich schreibe gerne, ich zeichne gerne und ich kritzel gerne. Für die alltäglichen Notizen habe ich einen A6 Block, wo ich alles Erdenkliche, ob Notizen, Aufgaben, Termine, Ideen, usw. eintrage. Das mache ich so seit über einem Jahr und bin etwa Mitte des dritten Blocks. Mal ist es mehr, mal ist es weniger. Am Tisch zu Hause notiere ich zwischenzeitlich auch auf Haftnotiz-Zettel, die dann entweder im Mist landen, temporär eingeklebt werden oder übertragen. Je nachdem. Doch da mischen sich die verschiedensten Themen. Mal notiere ich mir, dass ich noch Überweisungen tätigen muss, mal eine Idee zu einem möglichen Blogpost, dann ein Zitat, mal einen Namen eines Songtitels, Termine damit ich sie nicht vergesse in den elektronischen Kalender einzutragen, als auch fotografische Informationen, uvm.

Ich habe mir das Notizbuch von Dingsbats, Modell Kangaroo, gekauft. Es gibt auch andere Motive, es ist einfach dieses geworden, weil es das günstigste von allen war und es erinnert es mich an das Drama von Australien, den Bränden und den vielen verstorbenen Tieren dabei.

Das Buch ist von Kunstleder (PU-Leder) umgeben, fühlt sich „weich“ an und wirkt sehr gut verarbeitet. Es ist, wie ich es mag, es muss Spaß machen es anzufassen (ich bin sehr haptisch veranlagt). Und wenn man es erst mal ausgepackt hat, angefasst hat, drängt es einem richtig dazu sich darin schriftlich zu verewigen. Eines meiner Probleme bei solchen Notizbüchern ist (und ja ich weiß das ist beklopft), ich möchte darin nur schön schreiben und nur sinnvolles platzieren. Das ist mir in der Vergangenheit nicht gelungen und wird mir heute auch nicht gelingen, allerdings habe ich zumindest jetzt immer Notizen vorher in irgendeiner Form. Auch das ist in gewisser Form eine Art Persönlichkeitsentwicklung, ähnlich wie beim Project 52.

Was möchte ich überhaupt in diesem Notizbuch eintragen?

  • Ich möchte Zitate und Texte eintragen, die mich bewegen, mich dazu bringen über ein Thema nachzudenken oder über eine Aussage.
  • Ideen niederschreiben sowie Skizzen für ein Shooting, das können auch Bilder sein die mir eine Idee bringen oder deren Lichtsetzung, Posing, was auch immer für ein Shooting interessant wären. Also sozusagen auch ein Ideenspeicher.
  • Wenn ich es in die Hand nehme, dann verbinde ich damit die Fotografie. Bekomme Lust an ein Thema zu denken? Fotografieren zu gehen? Das Buch ist selbst ein Projekt für mich.

Notizen zu Videotrainings oder Bücher schreibe ich in digitaler Form (Markdown-Files) nieder und verarbeite später oder lese sie nur.
Wohin auch immer die Reise mit diesem Buch geht, ich verbinde es mit der Fotografie. Vielleicht wirkt es wie eine Art Schalter.

„Technische Daten“ zum Noitzbuch:

  • Hersteller: Dingsbats
  • A5 Format
  • Seiten sind gepunktet, also dotted
  • 16 x 21,5cm groß
  • Papier ist 100g/m
  • Papierfarbe Creme (Cream Paper)

Wo bekommt man das Notizbuch? Bei Amazon, HIER klicken. Es handelt sich um KEINEN Affiliate Link. Das Notizbuch wurde nicht gesponsert. Im Handel vermutlich auch, ich habe es allerdings bisher noch in keinem Geschäft gesehen.

   

Hochzeitsfotografie und Ihre Preise

Ich habe oft gehört und ich höre es noch immer, Fotografen sind teuer. Ja, die Fotografie ist teuer. Fotografie ist etwas, das wir nicht brauchen, Fotografie ist Luxus. Wenn ich mir einen Spezialisten hole, dann hat das seinen Preis. Egal welches Handwerk.

My Way Photography hat auf YouTube aufgelistet wie viel Stunden bei ihm für eine einzige Hochzeit draufgehen, das Video dazu kann man sich HIER anschauen. Ich selbst habe erst vor ein paar Tagen, alten Aufzeichnungen gefunden, wo ich mir notiert habe wie viele Stunden ich für die letzten beiden Hochzeiten gebraucht habe. Dabei habe ich mir lange Vorgespräche gespart und ich musste auch kein Fotobuch machen oder die Bilder feierlich übergeben, weil es sich um Bekannte handelte. Das waren je ca. 35 Stunden. Bei anderen Hochzeiten waren es deutlich mehr Stunden, bei einigen Hochzeiten waren wir zu zweit.

Im Preis enthalten sind ebenso die Steuern und die Versicherung, die der selbstständige Fotograf abgeben muss, sowie das Equipment, das er benutzt und abnutzt (Kamera, Objektive, Blitze, Reflektoren, Stative, Auto, Sprit, Computer und Zubehör, etc.). Wer sich das durchrechnet wird feststellen, so viel bleibt da unterm Strich nicht übrig.

Dies gilt auch für normale Fotos. Ich verstehe, wenn es vielen zu teuer ist oder sie es sich nicht leisten möchten, allerdings sollte man Fotografie auch als das betrachten, was sie ist, Luxus (zumindest für private Personen). Denkt dran, wie jeder von uns, will und muss auch der Fotograf von seiner Dienstleitung leben. Es ist gar nicht so einfach, das ist auch der Grund, warum so viele Berufsfotografen gewinselt hatten, als man in Österreich das Gewerbe für alle freigegeben hatte.