Polaroid Now

Ich bin gestern durch Zufall, auf die Polaroid Now Kamera gestoßen die Polaroid seit Kurzem anbietet. Sie ist, so wie es aussieht, der Ersatz zur Polaroid OneStep 2. Abgesehen von abgerundeten Design wurden einige Dinge verbessert. So erkennt der Autofokus ob es sich nun um ein Portrait handelt oder um Objekte die weiter entfernt sind. Die Blitzleistung als hat sich verbessert, es gibt nun, neben dem schon bisher vorhandenen Selbstauslöser, auch die Möglichkeit einer Doppelbelichtung. Der Blitz wird übrigens, über eine separate Taste aktiviert.

Interessant ist noch, der Portraitbereich dürfte nun zwischen 0,5 m und 1,3 m liegen, unendlich hingegen von 0,6 m bis unendlich.
Die Brennweite für den Nahbereich liegt bei 94,96 mm und für die Entfernung 102,35 mm. Das Gewicht liegt bei 434 g ohne Film, die Maße der Kamera 94mm x 112,2 mm x 150,2 mm. Der Akku umfasst 750 mAh und ist über USB aufladbar.

Die Kamera kann auf der Homepage von Polaroid gekauft werden, bei Amazon aktuell nur über externe Händler mit Versandkosten. Der Preis liegt derzeit bei 130 Euro auf der Polaroid Seite und ca. 115 Euro ohne Versand bei Amazons Händler.

Ich habe mir aktuell noch kein Modell bestellt, da ich durch Corona (COVID-19), aktuell kaum raus gehe #stayhome.

HIER geht es zur Kamera auf der Hersteller Seite, dort sind auch Bilder zu finden.

Nachtrag: Ich habe ein YouTube Video zu der neuen Polaroid Now! gefunden, das kannst Du Dir HIER anschauen.

Objektivadapter – Yashica Objektive auf Fuji X-Mount

Der Adapter ist ein günstiger Adapter von KECAY den es auf Amazon für 20 Euro gibt. Damit lassen sich die Objektive meiner Yashica FG 1 auf meiner Fuji Kameras mit X-Mount nutzen. Natürlich funktioniert kein Autofokus, dank Fokus-Peaking aber kein Problem.

Damit stehen mit drei weitere Objektive zur Verfügung:

  • Yashica DSB 28 mm f 2.8
  • Yashica ML 50 mm f 1.7
  • Yashica DSB 135mm f 2.8

Jetzt würde ich gerne sagen, die Fotos sehen so viel anders aus, aber eigentlich sind die Objektive für das Alter ganz in Ordnung. Natürlich sind die Fuji Objektive schärfer, knackiger, aber die Yashica Objektive haben nicht so eine besondere Charakteristik wie andere M-Objektive die ich habe. Das Project 52 #stayhome Foto ist z. B.: mit dem Yashica ML 50 mm f 1.7 entstanden.

Beispielbilder:

Affinate Link (Amazon):
KECAY Objektivadapter Mount Converter für Yashica Objektiv an Fujifilm X-Mount

Polaroid Lab

Ich habe mir schon vor über einem Monat das Polaroid Lab bestellt. Damit ist es möglich, Fotos über das Smartphone Display auf ein Polaroid mittels einer App und dem Polaroid Lab zu übertragen. Der Grund dafür ist, dass ich auch gerne Fotos von der digitalen Kamera auf Polaroid entwickeln möchte. Mit einem Preis von +/- 120 Euro, liegt der „Drucker“ (wenn man es so nennen möchte) im Mittelfeld. Es gibt günstigere Fotodrucker, allerdings nicht im Sofortbild Bereich. Das wirklich teure ist bei Polaroid allerdings der Film, mit ca. 15-16 Euro für 8 Fotos. Dafür bekommt man ein größeres Foto wie bei z. B. Fuji Instax Square und mit jedem Foto ein Unikat, selbst dann wenn man das Foto über das Polaroid Lab entwickelt. Den Polaroid kann genau eines nicht, so sauber entwickeln wie Fuji Instax. Es entstehen immer „Fehler“. Farbflecken und stellen die nicht richtig belichtet werden, kurzum, kein Foto gleicht dem anderen und genau das ist es, was ein Polaroidfoto ausmacht.

Es gibt noch einen für mich interessanten Effekt, der einer der Gründe war, warum ich mir das Polaroid Lab bestellt habe, ich kann ein Schwarz-Weiß Foto über den Farbfilm entwickeln und bekomme Farbflecken. Das ist wie ein Special Effect den man nicht berechnen kann.

Wer jetzt meint, das ist nicht individuell genug, das ist kein Unikat mehr, der kann das Foto mit der digitalen Kamera machen, entsprechend bearbeiten, über Polaroid Ausdrucken und dann die Datei löschen. Damit entsteht ein Unikat, das nicht nur vom Effekt der „Fehler“ lebt, sondern ein Unikat das digital entstanden ist. Ich finde das genial 🙂

Ein Video zum Polaroid Lab von Polaroid Originals dazu findest du HIER.

Hier ist der Effekt zu sehen, Farbflecken auf dem Schwarz-Weiß-Foto. Ist nicht jedermanns Sache, aber ich finde das genial. Wer das nicht mag, braucht nur einen Schwarz-Weiß-Film einlegen.

Project 52 (KW12/2020 6-52)

Es sind schwere Zeiten für uns angebrochen und Corona trifft uns alle. Mein Held in diesen Tagen ist mein kleiner Sohn, der nun schon seit vielen Tagen, wie wir alle, zu Hause verharrt. Abgesehen vom Einkauf, geht keiner von uns vor die Tür. Es hat ein wenig von einem Zoo Gehege. Auf ca. 88 qm treiben wir uns zu fünft herum. Der Balkon ist zum Highlight für den kleinen Helden geworden, wo er mit Stift und Papier das niederschreibt, was er sieht. Natürlich kann er noch nicht schreiben, er ist noch nicht mal vier. Aber immerhin, er schafft es zu Hause zu bleiben, ohne zu jammern. Das ist weit mehr als viele andere Jugendliche und Erwachsene in diesen Tagen schaffen. Seine Lieblingsbeschäftigung: Zeichen, malen, schneiden, kleben, basteln und Work-out mit der großen Schwester machen.

Polaroid Scanvorlage Version 2

Ich habe vor zwei Wochen schon eine Scan Vorlage gebastelt mit einer Karton-Schaumplatte die ca. 5 mm dick ist. Wie sich allerdings, nachdem sie fertig war, herausstellte, sind damit die Polaroids zu weit weg vom Glas des Scanners, dadurch wurden die Bilder unscharf. Ich kann jetzt an der Stelle nicht sagen, ob es an meinem Canon LIDE Scanner liegt, da dieser mit LED arbeitet oder an Scanner allgemein. Ich habe mich mit dem Thema hinsichtlich Abstand zur Glasplatte, nie wirklich beschäftigt.

Auf alle Fälle habe ich dann, an einer anderen Lösung gearbeitet, weswegen der Titel nun auch Polaroid Scanvorlage Version 2 lautet.

Vielleicht vorweg, es gab von Impossible, dem Erfinder und Hersteller der heutigen Generation von Polaroid Filmen, mal eine Vorlage aus Kunststoff. Diese waren einmal für, ich glaube, 30 Euro zu haben, was an sich schon teuer ist. Ich wollte mir solch eine organisieren, sprich kaufen, doch der aktuelle Preis liegt mit ~70 Euro viel zu hoch, weswegen ich mich entschieden habe, selbst eine Vorlage zu basteln. Es ist auch nicht so das ich Hunderte Fotos mit den Polaroid Kameras mache und diese dann Scannen muss/will.

Gebastelt habe ich mir die Vorlage aus einem Fotokarton mit 300mg/qm in A4 von der Firma folia (link gibt es am Ende des Beitrags). Dafür habe ich mir insgesamt vier Blätter genommen, drei davon mit einem flüssigen Kleber zusammengeklebt und zwischen Büchern gepresst, damit er möglichst gerade bleibt, da sich das Papier durch den feuchten Kleber verbiegt und Wellen wirft.
Wenn der zusammengeklebte Fotokarton trocken ist, und somit etwas dicker als ein Polaroidfoto, habe ich mir mittels Geodreieck ein Bild vermessen, mir vier Rechtecke auf den Karton vorgezeichnet, wobei ich etwas mehr Platz gelassen habe, damit ich das Foto nicht rein pressen muss, aber auch nicht zu viel, damit es nicht schief eingescannt wird. Das Ganze habe ich mit einem Cutter und einem Alulineal vorsichtig ausgeschnitten.

Danach hinten drauf das vierte Blatt vom Fotokarton auf geklebt, wieder zwischen Büchern gepresst. Dann habe ich jeweils vier runde Löcher ausgeschnitten und ein doppelseitiges Tixo verwendet. Das doppelseitige Klebeband, das ich mit den Fingern noch etwas abgetupft habe damit es nicht zu stark klebt, dient dazu das die Polaroids nicht raus fallen, wenn man den Rahmen umgekehrt in den Scanner legt. Die Löcher, damit man die Fotos von hinten, mit den Fingern, wieder aus der Vorlage bekommt.

Die Bilder reinige ich vorher mit einem Microfastertuch, danach scanne ich sie mit 600dpi ein, bei meinem Scanner muss ich bei der Auflösung jedes Bild einzeln einscannen, da Canon das ziemlich bescheuert gelöst hat, warum auch immer. Mit 300dpi kann ich allerdings auch die ganze Seite einscannen.

 

Die gescannten Bilder werden dann in Photoshop ausgerichtet und zugeschnitten , etwas mit dem Filter > Scharfzeichnungsfilter > Scharfzeichnen (1-2x) nachgeschärft. Das kann man natürlich noch besser machen, aber an sich reicht es (zumindest mir) für die eingescannten Polaroids.

Fertiges Bild kleiner gespeichert, also fürs Web:

Materialliste (Amazon Affiliate Links):

Project 52 (KW11/2020 5-52)

Mein Hamstereinkauf. 3x Club Mate, 4x Guinness und Lebensmittel fürs Wochenende. Ich gehöre nicht zu der Gruppe der Zombies. Jener Hirntoten die einkaufen, als würde ein Atomkrieg ausbrechen. Jene Hirntote, die ein funktionierendes System in die Knie zwingen. Nahrungsmittel, wem wundert es, gibt es hierzulande mehr als genug. Das Problem ist, die Waren müssen auch an die Filialen geliefert werden und das braucht Zeit, ebenso das Einschlichten. Somit gibt es, fast leere Geschäfte. Genau diese würde es gar nicht erst geben, wenn diese hirntoten Zombies nicht Hamsterkäufe machen würden.

Das klingt vielleicht nicht so schlimm, aber weiter gedacht bricht irgendwann das System zusammen und es beginnt mit Plünderungen und mit der gefallenen Hemmschwelle wird es auch tote geben. Den Hamsterkäufern wird man mit Sicherheit nicht die alleinige Schuld geben, aber wenn man schon mal da ist …

Ich bitte euch, denkt bei eurem Handeln mit. Bleibt zu Hause, kauft normal ein. Verhaltet euch ruhig. Es wird ein wenig dauern und es ist nicht der beste Zustand. Aber wenn wir das schneller hinter uns bringen möchten, dann geht das nur mit Zusammenhalt und Disziplin. Und ruft ruhig die Polizei, wenn sich andere nicht an das Halten, was gefordert wird. Es geht nur nicht um unser Ego, es geht um das Wohl der Menschheit. Jeder muss seinen Beitrag dazu leisten, ohne Ausnahme.

In diesem Sinne, bleibt gesund!

Hamsterkauf