Anja Niedringshaus (1965-2014) - Dokumentation und Dokumentarfilm über die Kriegsreporterin

Der Dokumentarfilm Die Bilderkriegerin dreht sich um die deutsche Kriegsreporterin Anja Niedringhaus, die in den Krisengebieten der Welt unterwegs war. Am 4. April 2014 wurde sie in Afghanistan von einem Polizisten in einem Auto erschossen.

Mir war ihr Name bis gestern unbekannt, vor allem weil ich mich mit der Kriegsreportage über die Hefte "Fotos für die Pressefreiheit" von Reporter ohne Grenzen nicht befasst habe.

Der Film ist unter dem Titel "Die Bilderkriegerin: Anja Niedringshaus" auf Amazon zu finden und in Prime enthalten, es gibt ihn allerdings auch auf DVD.

Eine Dokumentation gibt es auch noch in der ARD Mediathek bis zum 06.01.2027, 22:25 Uhr. Klicke HIER, um direkt in die Mediathek zu gelangen.
Bericht auf Der Standard (Online): HIER
Wikipedia: HIER
Website: HIER

Fundstücke

Paul Ripke - Galleripky

In den Weiten des Chaos meiner Browser-Favoriten habe ich den Link zur ARD Mediathek gefunden, wo ich bei JP von der Serie mit Paul Ripke gehört habe. Ich habe mir den Link gespeichert – das ist mindestens ein halbes Jahr her – und ihn einfach vergessen. Nun bin ich zufällig wieder darüber gestolpert und habe begonnen, mir diese Folgen anzuschauen. Die Videos sind noch bis knapp Ende 2028 verfügbar.

Ich bin mir nicht mehr sicher, woher ich Paul Ripke ursprünglich kenne, ob das von Krolop & Gerst ist oder von Steffen Böttcher, aber es war noch vor der Zeit, wo er durch die Formel 1 usw. bekannt wurde. Es war auf alle Fälle für mich schön, wieder einmal etwas von ihm zu sehen.

HIER gehts zu der Serie in der ARD Mediathek. Viel Spaß beim Schauen, für jene, die es interessiert.

Fundstücke

Update der Fotos auf der Hauptseite

Eigentlich war mein Plan, die Fotos jedes Quartal zu aktualisieren. Ganz so regelmäßig hat es dann allerdings doch nicht geklappt. An dieser Stelle würde ich jetzt gerne schreiben, dass es an meinem neuen Test lag, die Fotos für ein paar Wochen oder Monate bewusst nicht anzuschauen oder anzurühren. Aber ehrlich gesagt war das zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht der Plan.

Für die aktuelle Aktualisierung habe ich zunächst die Fotos eingebunden, die ich zwischen 2010 und 2015 aufgenommen habe. Diese hatte ich bereits vor längerer Zeit ausgewählt, bisher aber noch nicht für den Webauftritt verwendet. Dazu kommen die Fotos, die von Anfang des Jahres bis März entstanden sind.

Die kommenden Bilder werde ich nun nach und nach ergänzen, jeweils mit einem Abstand von ungefähr drei Monaten. So sollte sich die Sammlung mit der Zeit kontinuierlich erweitern, ohne dass gleich wieder eine riesige Menge an neuen Fotos auf einmal dazukommt.

Neben den Fotos musste ich auch den Code der Webseite etwas überarbeiten. In Google Chrome gab es ein Problem mit dem Cache, wodurch neu hinzugefügte bzw. aktualisierte Bilder teilweise nicht angezeigt wurden. Das Problem sollte nun behoben sein, sodass die Aktualisierungen künftig auch zuverlässig im Browser ankommen.

Neuigkeiten

Voigtländer Nokton 35mm f1.2 für Fuji X

Voigtländer kenne ich schon länger und wusste um deren manuelle Objektive. Ich fand sie jedoch immer zu teuer, da man für das gleiche Geld auch Objektive mit Autofokus bekommt.

Als ich zu FujiFilm gewechselt bin (2014 - X-T1), wurden mir die Haptik, die Einstellräder, der Blendenring und der Look immer wichtiger. Vor allem hat mich Fuji damals mit seiner Qualität überrascht – sowohl bei den Bildern als auch bei der Verarbeitung. Dank APS-C waren sowohl die Kamera als auch die Objektive kleiner.

Durch das Fokus-Peaking wurde auch das manuelle Fokussieren interessanter, ich habe es aber dennoch nur selten verwendet. Ich besitze zwar M-Objektive, aber diese sind wegen ihrer Brennweite weniger alltagstauglich. Die russischen Zenit-Objektive haben jeweils 56 mm, sind wegen des Crops dann bei ca. 85 mm, und das Kamlan 50 mm f1.1 liegt bei 75 mm. Ich mag diese Objektive vor allem bei Schwarz-Weiß-Fotos.

Vorgestern, als ich wieder einmal mit der Kamera durch die Stadt spaziert bin, dachte ich mir: Irgendwie könnte ich das Ganze noch einmal etwas entschleunigen – mit einem M-Objektiv. Mir kam dabei wieder Voigtländer in den Sinn, womit ich schon länger spekuliere, auch wenn ich mir an sich immer andere Objektive vorher zulegen wollte. Wie z. B. die erst kürzlich von Fuji gekauften 23/35/50mm-F2-Objektive, die super zur X-E5 passen.

Vorgestern habe ich mir dann ein Voigtländer Nokton 35mm f1.2 bestellt, das heute angekommen ist. Voigtländer war, wie ich erst seit gestern weiß, ursprünglich ein österreichisches Unternehmen, das 1756 in Wien gegründet wurde. Seit 1982 ist es eine Handelsmarke für Festbrennweiten, und seit 2001 befindet sich der Firmensitz in Bayern (Fürth). Auch wenn es heute kein österreichisches Unternehmen mehr ist und die Objektive in Japan produziert werden (was ich auch gut finde), finde ich es dennoch spannend, dass Voigtländer ursprünglich aus meinem Heimatland und meiner Heimatstadt stammt.

Ich habe das Objektiv übrigens bei Foto Schneider in Baden gekauft, wo es aktuell eine Sommeraktion gibt. Der Versand ging schnell, es gab keine Kontaktaufnahme oder Vorankündigung.

Wie toll das Objektiv nun im Alltag ist und wie ich mich damit auf der Straße tun werde, werde ich in einem anderen Beitrag berichten. Ich glaube, ich werde eine eigene Serie mit dem Voigtländer starten, ggf. ein eigenes Fotobuch, weil ich denke, dass die Bilder einfach anders werden – vor allem weicher – und somit nicht zu denen der Fuji-Objektive passen. Meine ersten Out-of-Cam-Aufnahmen sind unter dem Text zu finden.

Aufgenommen mit dem iPhon 17 Pro Max und der Leica App

Voigtlaender bei Blende f1.2 - softer, weniger Kontrast

Voigtländer bei f2.8 - schärfer, mehr Kontrast

Ausrüstung fujifilm voigtänder objektiv

Wie ich Zoom-Objektive heute einsetze

Obwohl ich schon so viele Jahre mit Zoom-Objektive arbeite, ist mir erst heute bewusst geworden, wie ich sie heute einsetze und wie ich sie damals verwendet habe.

Am Anfang der Fotografie sind Zoom-Objektive eine gute Lösung (zumindest scheint es so). Man deckt damit verschiedene Brennweitenbereiche ab. Lichtstarke Zoom-Objektive – meist mit einer Offenblende von 2.8 – sind oft kostspielig, schwer, und man muss immer mit Abstrichen rechnen. Dennoch besitze ich selbst drei dieser „Dinger“: das Fuji 16-55mm F2.8 R LM WR (alte Version), das Fuji 50-140mm F2.8 R LM OIS WR und das Fuji 10-24mm F4 R OIS (alte Version).

Früher, noch vor meiner Zeit mit Fuji, habe ich mich vor ein Motiv gestellt, am Zoom gedreht und ein Foto gemacht. Wenn der Bildausschnitt nicht passte, weil es sich mit der einstellbaren Brennweite nicht ausging, bin ich einfach vor- oder zurückgegangen.

Mit der Zeit habe ich mir – aufgrund der perspektivischen Verzerrungen bei Weitwinkelaufnahmen – angewöhnt, bei Menschen und Objekten nicht unter 35mm zu gehen. Nachdem ich dann von Kameras mit Vollformatsensor (Kleinbildformat) zu Fujis APS-C-System gewechselt bin, musste ich mich daran gewöhnen, wegen des Crop-Faktors (1,5) auf 23mm umzudenken.

Da ich bei Fuji allerdings schon immer gerne mit Festbrennweiten fotografiert habe, wurde der Einsatz der Zooms immer weiter reduziert. Nach meiner „Fotopause“ verwende ich fast nur noch Festbrennweiten.

Das hat dazu geführt, dass ich bei der Verwendung eines Zoom-Objektivs die Brennweite vorher festlege und dann – wie bei einer Festbrennweite – den Bildausschnitt per „Turnschuhzoom“ wähle. Ich zoome eigentlich nur noch, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, zum Beispiel wenn es die Umgebung nicht zulässt, näher heranzugehen oder Abstand zu gewinnen.

Dass ich mir darüber überhaupt Gedanken gemacht habe, lag nur daran, dass ich meinen kleinen Fotorucksack bereits für einen Ausflug gepackt hatte und morgen auf einem Event fotografieren soll. Ich habe überlegt, welches Equipment ich mitnehmen kann, ohne den bereits gepackten Rucksack wieder komplett umräumen zu müssen bzw. wie ich ggf. das Sujet näher zu mir holen kann, falls ich nicht nahe genug ran kann.

Persönliches zoom-objektive

Meine FujiFilm Film Rezepte (0.20)

Ich habe meine Fujifilm-Film-Rezepte aktualisiert und um zwei Rezepte erweitert (Daily Portra und Hazy Chrome). Ihr könnt sie HIER als PDF-Dokument herunterladen. Mir gefällt der Look sehr gut, allerdings habe ich sie bisher nur kurz ausprobiert. Beispielbilder folgen demnächst.

Howtos FujiFilm film-rezepte X-T5 X-E5 X-H2