Die erste Version des Webauftritts ist beinahe fertig. Ich wollte schon die Seite mit WordPress aufziehen und habe mir auch ein passendes Template besorgt das mir einiges an Arbeit anbehmen soll doch es ist weit mehr Arbeit als mir lieb ist, sodass ich zwischenzeitlich damit begonnen habe eine Seite zu entwickeln, ganz ohne ein CMS (ich mag WordPress ehrlich gesagt sowieso nicht). Die Seite ist soweit auch schon "fertig", was noch fehlt, sind die Fotos und der Text.
Ich werde vorerst nur ein paar Fotos hochladen, weil mir die Auswahl so unheimlich schwer fällt. Weniger bei den aktuellen Fotos als bei den Fotos aus der Vergangenheit. Auch die Webseite wird, wenn sie online geht, nicht ihren finalen Status erreichen, weil ich noch Dinge offen sind, wie die Gallery, die noch nicht optimal gelöst sind. Ich denke mir nur, wenn man nicht mit etwas anfängt und immer auf das Perfekte hinarbeitet oder wartet, beginnt man oftmals erst gar nicht.
Wenn mich die Krankheit nicht ausknockt oder ich sonst irgendwie blockiert werde, könnte mit Ende der Woche die Seite online gehen. Wie gesagt, nicht ganz fertig, aber zumindest besser als das Aktuelle.
Regeneratio ist lateinisch und steht für die Wiedergeburt. Damit beziehe ich mich auf meine Vergangenheit in der Fotografie, meinen ehemaligen Webauftritt und gweepography. Ich habe im Jahr 2010 mit der Fotografie begonnen (auf die Geschichte werde ich noch in einem anderen Beitrag eingehen) und ein paar Jahre fotografiert. Es kam irgendwann der Tag, da nahm die Fotografie einen Weg in meinem Leben ein, der nicht mehr der meine war. Ich fotografierte, weil ich das Gefühl hatte, das andere es von mir erwarteten. Hochzeiten, Feiern etc. Meine Fotos entstanden nicht mehr durch meine Leidenschaft, sondern eben aus dem Gefühl heraus, dass es andere von mir erwarten. Die letzten Jahre habe ich nur noch lieblose Fotos geschossen, selten und immer mit dem Beigeschmack von Unzufriedenheit, ohne Liebe und Leidenschaft, die ich zuvor für die Fotografie empfand.
Seit Anfang dieses Jahres ist diese Liebe zur Fotografie wieder da und ich kann mich meiner Leidenschaft hingeben. Ich fotografiere, wann und wie ich es will. Dabei habe ich auch gelernt, dass die Fotografie (was schon von vielen anderen Fotografen beschrieben wurde) wie ein Muskel ist, der trainiert werden will. Warum? Weil ich gemerkt habe, ich bin aus der Übung gekommen. Doch es wird immer besser und in machen Dingen, habe ich mein alter Ego überholt.
Mit diesem Blog will ich meine Erfahrungen teilen, meine Gedanken, Fotos usw. Ich bin nicht Ansel Adams, nicht Henri Cartier-Bresson, nicht Robert Capa oder Helmut Newton. Ich bin ein Hobbyfotograf mit ein paar Jahren Erfahrung, der die Fotografie ernst nimmt, mit ihr experimentiert und sie liebt. Mein Interesse fällt vor allem auf die People-/Portraitfotografie, Streetfotografie und Fotoreportagen.
Damit soll diese Reise beginnen ...
Das Reiseziel ist nie ein Ort, sonderen eine neue Art, die Dinge zu sehen.
Henry Miller