Passend zu meinem Holzgriff für die Fuji X-E5 habe ich mir nun zusätzlich einen Daumengriff bestellt, der am Blitzschuh befestigt wird. Ein Punkt, den ich nicht optimal finde: Der Zugriff auf das Belichtungskorrekturrad ist dadurch eingeschränkt – man kommt leider nicht mehr so gut heran.
Abgesehen davon lässt sich die Kamera so zwar leichter mit einer Hand halten, es geht aber auch ohne. Im Lieferumfang war zudem ein kleiner roter Auslöse-Button zum Aufschrauben. Das ist an sich praktisch, birgt aber ein Risiko: Da ich die Kamera oft im Rucksack oder in der Jackentasche verstaue, kann man damit leicht hängen bleiben. Das ist auf Dauer sicher nicht gesund für die Mechanik des Auslösers.
Was mir noch aufgefallen ist: Der Daumengriff liegt nicht direkt am Gehäuse an. Das wäre an sich nicht tragisch, doch unter Belastung biegt er sich so weit, dass er den Body berührt. Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, bis er sich durch den Lack scheuert.
Eigentlich widerstrebt es mir, ein solches Produkt einzusetzen, da ich auf mein Equipment sehr aufpasse. Im Fall der X-E5 nehme ich das jedoch in Kauf – vermutlich wird sie ohnehin einen gewissen "Used-Look-Charme" entwickeln, da ich sie fast immer dabei habe. Gekauft habe ich das Zubehör übrigens bei Amazon; es ist sowohl in Schwarz als auch in Silber erhältlich. Den Beitrag über den Tilta Holzgriff findest du hier.
Hier mal eine Übersicht, wie sich das Zubehör auf das Gesamtgewicht auswirkt:
| Konfiguration | Gewicht |
|---|---|
| Fuji X-E5 (inkl. 27mm f/2.8 WR Pancake, Deckel, Sonnenblende, Akku, SD-Karte, Displayschutz & Blitzschuhschutz) | 542,0 g |
| Mit dem Smallrig Thump Grip | 547,0 g |
| Mit dem Tilta Holzgriff | 586,5 g |
| Vollausstattung (Tilta Holzgriff, Smallrig Thump Grup und Auslöse-Button) | 592,5 g |
Fazit: Mit Holz- und Daumengriff wiegt die Kamera etwa 50 Gramm mehr. Das klingt nach wenig, ist meiner Meinung nach aber spürbar. Dafür sieht die Kamera für mich individueller aus und liegt – besonders bei größeren, schwereren Objektiven – deutlich besser in der Hand.




Meine FujiFilm X-E5 ist die Kamera, die ich eigentlich so gut wie immer mitnehme. Mein Ziel war eine kleine Kamera mit Sucher und der Möglichkeit, Objektive zu wechseln. Die Fuji X-E5 ist für mich dafür die beste Option und aktuell auch die meistgenutzte Kamera – ja, sogar mehr als mein Smartphone.
Da die Kamera mit Objektiven jenseits der Pancakes etwas unhandlich wird, habe ich nach einem Griff gesucht, der sie nicht wesentlich vergrößert. Bisher konnte ich die Kamera mit Objektiv sogar in die Hosentasche stecken, und das sollte auch mit dem Griff so bleiben.
Gestoßen bin ich auf einen Holzgriff mit Montageplatte von der Firma Tilta auf Amazon (TA-91-WG-B). Da ich mit dieser Kamera kein Stativ verwende (das mache ich generell nur sehr selten), war es mir auch egal, dass ich in diesem Fall keines verwenden kann. Sollte das doch einmal nötig sein, schraube ich den Griff einfach wieder ab oder verwende eine meiner anderen Kameras.
Heute ist der Griff angekommen und ich bin mittags gleich damit rausgegangen, um ihn zu testen. Dabei saß er zunächst nicht richtig an der Kamera, was mich etwas gestört hat, da auch das Holz leicht nachgegeben hat. Es war allerdings mein Fehler: Ich hatte vergessen, das Stück Karton zu entfernen, das an der Schraube befestigt war. Dieses dient dazu, dass die Schraube beim Auspacken oder Transport nicht verloren geht. Nachdem ich den Karton entfernt hatte, sitzt der Griff perfekt und liegt auch gut in der Hand. Natürlich nicht so gut wie bei meiner X-H2, aber deutlich besser als vorher.
Die Schlaufe von Peak Design habe ich demontiert, weil sie mich in Kombination mit dem Griff gestört hat. Daher werde ich erst einmal ohne Handschlaufe unterwegs sein.
Was ich mir noch wünschen würde, wäre ein Auslöseknopf in der Farbe des Griffs sowie eine Oberfläche des schwarzen Aluminiums, die eher zur Kamera passt, also weniger matt ist.
Zur Verpackung muss ich sagen: wirklich sehr schön und hochwertig. Der Griff kommt in einer Blechdose, die sich – nachdem man den Inhalt entnommen hat – vielseitig weiterverwenden lässt. Die FujiFilm X-E5 mit dem 23/27mm F2.8 Pancake passt sogar ohne Sonnenblende in die Dose.





Ich hatte lange Zeit das Fujifilm 27mm F2.8 und habe es kaum verwendet. Erst 2025 kam es auf der Fujifilm X-T2 bei der Streetphotography öfter zum Einsatz. Irgendwann wurde ja eine neue Version angekündigt mit einem Blendenring, und ich dachte mir: Wenn das kommt, kaufe ich mir die neue Version und verkaufe die alte Version. Dann kamen die ersten Reviews mit Tests, sowohl in der Praxis als auch im Studio, und damit auch die Ernüchterung: Die Bildqualität hat sich nicht verbessert. Es gibt eigentlich nur zwei Neuerungen. Einmal den Blendenring und zweitens besitzt die neue Version das WR (Weather Resistant) hinter dem Namen, was für draußen nicht uninteressant ist. Allerdings muss ich auch gestehen: Selbst wenn die Kamera es abkann, mache ich es trotzdem nicht, wenn es nicht unbedingt sein muss. Die meisten teuren Smartphones kann ich auch mit in den Pool nehmen und theoretisch unter Wasser halten – ich tue es trotzdem nicht.
Als ich mir dieses Jahr (noch nicht so lange her) die Fujifilm X-E5 gekauft habe, mit dem 23mm F2.8 WR Objektiv, dachte ich mir allerdings schon, es wäre praktisch, das 27mm F2.8 WR mit dem Blendenring zu besitzen. Und als eine Aktion vor meiner Nase wedelte, konnte ich nicht widerstehen.
Ich möchte hier nur auf die kleinen, interessanten technischen Unterschiede eingehen. Das eine ist, wie schon erwähnt, der Blendenring, der für mich eigentlich der wichtigste Teil der neuen Version ist. Diesen kann man auch fixieren, aber wie üblich nur auf A (Automatik). Das andere ist die Wetterfestigkeit. Vom Gewicht gibt es kaum einen Unterschied – das neuere 27mm ist auf der Küchenwaage mit 99 Gramm um 7 Gramm schwerer als das alte. Von der Größe ist mir kein nennenswerter Unterschied aufgefallen (siehe Fotos).
Demnach könnte man meinen, die neue Version sei die bessere Version. Ich würde das aber so nicht unterschreiben, denn es gibt einen Nachteil, der vielleicht nicht für alle, aber für den einen oder anderen erwähnenswert ist – und das ist der Fokusring. Bei der neuen Version ist er ganz vorne, sehr schmal und auch strenger. Manuelles Fokussieren macht daher nicht so viel Spaß. Dieser ist bei der alten Version wesentlich breiter und auch angenehmer zu handhaben.
Wer also gerne lieber manuell fokussiert, sollte klar zur älteren Version greifen und in Kauf nehmen, dass die Blende auf der Kamera verstellt werden muss. Für mich war die neue Version für die X-E5 die bessere Wahl, weil mir der Blendenring wichtig ist und ich die X-E5 eher als Daily-Kamera sehe und daher mehr den AF nutze als MF. Ich habe mein altes 27mm übrigens bereits verkauft.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Die Objektive sind nicht die schärfsten, nicht die schnellsten, aber sehr praktisch, weil sie wenig Platz einnehmen. In meiner Streetfotografie und bei Schnappschüssen verwende ich sie sehr gerne. Ergänzt wird das bei mir noch durch das 35mm F1.4 von Fuji (alte Version, übrigens mein ältestes Fuji-Objektiv), das hier noch gut dazu passt. Auf den anderen Kameras verwende ich natürlich die größeren Objektive, da die Kameras auch besser in der Hand liegen und die Objektive damit nicht so schwer wirken.



Ich habe mir vor 2 Wochen eine FujiFilm X-Half gekauft gehabt, weil ich aus den zahlreichen Rezensionen entnommen habe, dass die Kamera toll sein soll, die Kreativität entfachen soll usw.
Die technischen Daten spare ich mir an dieser Stelle, die kann man auf vielen Seiten nachlesen, sind an sich auch nicht so spannend und sollen eigentlich bei dem Konzept auch nicht so die große Rolle spielen.
Mir war das Half-Konzept soweit fremd. Dieses kommt aus der analogen Fotografie, wo 35mm Filme eingesetzt wurden. In der Regel waren das 36erßFilme, sprich man konnte ca. 36 Fotos (die häufigste Variante) auf solch einen Film bringen. Bei Halbformatkameras wurde, wie der Name eigentlich schon verrät, nur ein halbes Foto aufgenommen, wodurch man statt 36 Fotos, 72 aufnehmen konnte. Diese waren im Hochformat. Dieses Konzept hat FujiFilm hier aufgegriffen für die FujiFilm X-Half bzw. X-HF1. Der Nachteil war, sofern das jemanden interessierte, die Qualität der Bilder wurde damit auch schlechter, das Korn deutlicher zu sehen. Dieser wesentliche Punkt hat auch meine Betrachtung auf die X-Half geändert, da auch hier nur ein halber Sensor zum Einsatz kommt, dieser aber vergleichsweise gut ist. Das hat dazu geführt, das ich am Ende schwarzweiß Fotos mit extra eingestellter Körnung belichtet habe.
Beginnen wir mit den negativen Dingen, die die meisten digitalen Fotografen in der Kamera sehen werden. Das ist einmal ein langsamer Autofokus, eine langsame Auslösung, ein brauchbares ISO bis ca. 1600, schlecht für Fotos bei schlechtem Licht (erinnert mich an die alten Kompaktkameras), das zu kleine Display (womit man aber leben kann) was manchmal etwas fummelig ist und auch schlecht zu lesen, wenn das Alter eine Rolle spielt. Fürs Filmen ist sie meiner Meinung nach nicht geeignet, diese Funktion hätte man aus meiner Sicht komplett auslassen können, das kann jedes Smartphone besser. Selbst für unter 200 Euro.
Das Positive an der Kamera ist, sie lädt zum Spielen ein. Man ist eher geneigt, auch viele unnötige Fotos zu machen weil sie klein und handlich ist, man sie einfach nicht so ernst nimmt. Sie glänzt mit den typischen Fuji-Filmsimulationen (eigene kann man leider nicht erstellen). Mit der Funktion, zwei Bilder auf ein Foto zu packen, sprich nebeneinander, um ein normales Fotoformat (35 mm) zu bekommen, kann man kurze und einfache Stories erstellen. Das scheint auch großen Anklang zu finden, für mich allerdings kein Thema, das geht auch ohne der Funktion.
Was ich sehr gut gefunden habe und was mir auch gefallen hat, ist die Filmsimulation. Ein Foto machen, das Bild nicht sehen, den Film weiterdrehen und das nächste Foto machen. Da kommt auch ein weiterer Punkt dazu, der mich stört: Ich hätte echt gerne den manuellen Fokus verwendet, aber durch den Sucher weiß man leider nicht, ob man nun scharfgestellt hat oder nicht. Das lässt dann mehr das Feeling einer billigen Einwegkamera aufkommen als das der "echten" Fotografie. Es ist einfach nur ein Glas durch das man schaut.
Die Kamera hat mir in den zwei Wochen, bevor ich sie wieder verkauft habe, zwar Spaß gemacht, mir aber nicht das Gefühl von analoger Fotografie gegeben, weil ich so eine Knipse nicht gekauft hätte bzw. wenn ich das will, diese für 25-40 Euro auf Amazon bekomme, mit echtem Film und genauso wenig Einfluss und Entscheidungsfreiheiten. Und da sind wir dann auch bei einem großem Punkt: Aus meiner Sicht sind die 799 Euro viel zu überteuert für das was einem die Kamera liefert. Ja sie lädt zum Spielen und Experimentieren ein, aber sie fördert definitiv nicht meine Kreativität. Ich kann natürlich hier nur von mir sprechen, aber mehr als 400 Euro würde ich dafür nicht noch einmal ausgeben. Es sei denn, Fuji bringt mehr Funktionen, die mehr dem analogen Feeling entspricht wie z. B. eine Lösung wie man manuell fokussieren kann im Filmsimulationsmodus. Und ein RAW-Format wäre auch wünschenswert.
Vielleicht noch als Tipp für jene, die mit dem Scrollen auf dem kleinen Display kämpfen: Ich habe mir ein Schutzglas für die freien Flächen des Displays gekauft und mit diesen hat das Scrollen dann problemlos funktioniert. Ich vermute einfach, dass hier das Problem ,die Vertiefung und die kleinen offenen Flächen des Displays sind. Durch das Glas ist die Fläche mit dem Kunststoffrahmen eben und daher leichter zu berühren.
Ich hoffe das meine Ansicht zu der X-Half für dich ggf. eine andere Perspektive bietet. Am Ende muss hier jeder für sich entscheiden, ob der Preis das "Habenwill-Gen" (wie es Steffen Böttcher so schön ausdrückt hat) aussticht oder ob es einem egal ist. Ich hole mir, da ich im Filmmodus nicht manuell fokussieren kann, dann lieber eher eine X-M5 als eine X-Half oder wie es ist, ich verwende einfach weiterhin meine X-T5 und hoffe, dass die X-E5 noch günstiger wird, denn beim aktuellen Preis würde ich eher zu einer X-T5 greifen.
Noch ein paar Bilder die ich mit der X-Half gemacht habe. Die Bilder sind jediglich verkleinert, allerdings nicht bearbeitet.









Ich bin auf Facebook auf eine Aktion von Saal Digital gestoßen, wo ich um einen Gutschein über 100 Euro ansuchen konnte, um ein Professional Line Fotobuch zu bestellen. Bisher habe ich mich immer davor gedrückt (erfolgreich) ein Fotobuch zu erstellen und zu bestellen. Ich hatte mir aber schon vor ein paar Wochen überlegt, mir ein Fotobuch von meinen alten Street-Fotos anzufertigen und dachte mir, ich probier es aus. Daher habe ich mich angemeldet, habe einen Gutschein erhalten und dieses Fotobuch erstellt und bestellt.
Die Vorderseite ist mit einem Acrylglas, der Rest ist außen aus einer Art Kunstleder. Die Seiten sind dick, wie aus einem Karton. Ich habe mich nebenbei noch für matte Seiten entschieden was den Preis noch um ein Stück nach oben getrieben hat. Gekostet hätte es in der aktuellen Aktion 128,62 Euro statt 174,49 Euro. Die 100 Euro werden allerdings nicht von der Aktion abgezogen. Der Preis ist für 86 Seiten im 30x21 Format und HighßEnd-Druck matt.
Die Qualität ist natürlich entsprechend gut, wenn ich an die zahlreichen Fotobücher denke, die in der Familie schon erstellt wurden, kein Vergleich. Natürlich waren diese auch günstiger. Ich kann mir z. B: vorstellen, dass ich dies alle 5 Jahre von meinen Street-Fotos mache oder für Hochzeiten oder ähnliche besondere Anlässe. Aber mir ist dabei allerdings auch wieder klar geworden, ich muss mehr Fotos entwickeln. Auch wenn ich ein Fotobuch gestalte, möchte ich in Zukunft die Bilder ausgedruckt selektieren, nicht am Bildschirm.
Der Versand war übrigens so mittelmäßig, das heißt, die Bestätigung, dass das Fotobuch fertig ist, kam eigentlich recht schnell, aber es dauerte bis es bei mir angekommen ist. Nebenbei hat es sich um 2 oder 3 Tage, vom angegebenen Liefertermin, verspätet.
Die Software ist im Übrigen in Ordnung, was ich nicht so toll fand, war bei den Texten. Ich würde mir wünschen, dass ich ein Textfeld frei definiere (in allen richtungen Variable) und mir entsprechende Textwerkzeuge zur Vergügung gestellt werden. Hier könnte es aus meiner Sicht etwas mehr Funktionen geben. Alles andere war aber einfach zu bedienen und es gab keinerlei Probleme. Ich habe mein Fotobuch lokal gespeichert, man kann aber auch in der Cloud sein Fotobuch ablegen.
Als nächstes möchte ich einmal eine günstigere Variante erstellen, ich brauche mehr Vergleiche. Erst durch die Erfahrung mit anderen Fotobuechern, kann ich die Qualitaet dieses Fotobuches besser beurteilen. Daher werde ich zu gegebenen Zeitpunkt nochmal auf dieses Fotobuch zurückkommen. Nennen wir es mein Referenz Fotobuch.










