Gestern habe ich mir den Dokumentarfilm „Finding Vivian Maier – Ein Leben in Kisten“ angeschaut. Vivian Maier, wie viele vermutlich wissen, ist eine Fotografin, die in ihrer Freizeit, aber auch in ihrem Job als Nanny, stets mit der Kamera unterwegs war und viele Filme belichtet hat. Erst nach ihrem Tod, nachdem ihre Kisten mit Fotos bei einer Auktion versteigert und die Fotos danach veröffentlicht wurden, wurde sie bekannt. Der Dokumentarfilm erzählt ihre Geschichte durch die wenigen Menschen, die sie gekannt haben und die mit ihr zu tun hatten. Ich fand den Film sehr interessant, denn bisher wusste ich nicht sonderlich viel über Vivian Maier. Vielleicht auch etwas für dich? Ich habe den Film auf Amazon gefunden.
Das Salz der Erde ist ein Dokumentarfilm über Sebastiao Salgado, einem Fotografen, der absolut geniale Fotos machte und mir wieder mal zeigt, dass selbst in der Natur, ob Tier oder Landschaft, Schwarz-Weiß einfach unheimlich traumhaft ist und so viel mehr in mir auslöst als ein Farbfoto. Seine Fotos sind unheimlich bewegend, egal ob es die Schönheit der Natur ist oder das Leid, das er fotografiert hat. Eine seiner großartigen Leistungen war neben der Fotografie das Aufforsten von einem vertrockneten Land.
Ich kann nur jedem den Film "Das Salz der Erde" empfehlen. Es gibt den Film als DVD, Blu-ray oder auch auf Streamingdiensten wie Amazon.
Den Trailer zu dem Film kann du die HIER auf YouTube anschauen. Der Film war für mich weit besser als der Trailer.
Beim Digitalstore Vienna gibt es gerade Fuji Lens Days vom 11.09 bis 18.09.2026 wo es auf bestimmte Objektive 10% gibt.
Darunter sind einige Fixbrennweiten als auch Zooms. Klicke HIER um die Liste der Objektive zu sehen (Fuji XF und GF).
Vielleicht ist für dich auch etwas dabei.
Der Dokumentarfilm Die Bilderkriegerin dreht sich um die deutsche Kriegsreporterin Anja Niedringhaus, die in den Krisengebieten der Welt unterwegs war. Am 4. April 2014 wurde sie in Afghanistan von einem Polizisten in einem Auto erschossen.
Mir war ihr Name bis gestern unbekannt, vor allem weil ich mich mit der Kriegsreportage über die Hefte "Fotos für die Pressefreiheit" von Reporter ohne Grenzen nicht befasst habe.
Der Film ist unter dem Titel "Die Bilderkriegerin: Anja Niedringshaus" auf Amazon zu finden und in Prime enthalten, es gibt ihn allerdings auch auf DVD.
Eine Dokumentation gibt es auch noch in der ARD Mediathek bis zum 06.01.2027, 22:25 Uhr. Klicke HIER, um direkt in die Mediathek zu gelangen.
Bericht auf Der Standard (Online): HIER
Wikipedia: HIER
Website: HIER
In den Weiten des Chaos meiner Browser-Favoriten habe ich den Link zur ARD Mediathek gefunden, wo ich bei JP von der Serie mit Paul Ripke gehört habe. Ich habe mir den Link gespeichert – das ist mindestens ein halbes Jahr her – und ihn einfach vergessen. Nun bin ich zufällig wieder darüber gestolpert und habe begonnen, mir diese Folgen anzuschauen. Die Videos sind noch bis knapp Ende 2028 verfügbar.
Ich bin mir nicht mehr sicher, woher ich Paul Ripke ursprünglich kenne, ob das von Krolop & Gerst ist oder von Steffen Böttcher, aber es war noch vor der Zeit, wo er durch die Formel 1 usw. bekannt wurde. Es war auf alle Fälle für mich schön, wieder einmal etwas von ihm zu sehen.
HIER gehts zu der Serie in der ARD Mediathek. Viel Spaß beim Schauen, für jene, die es interessiert.
Im Jahr 2011 hat Arte die Serie „Photo for Life“ ausgestrahlt. Dabei begleitete der berühmte Fotograf Oliviero Toscani sechs junge Talente und nahm ihre Arbeit unter die Lupe. Als ich damals gerade in die Fotografie eingetaucht bin, kam die Serie wie gerufen; ich habe mir tatsächlich jede Folge angeschaut. Ich habe die Sendung seinerzeit auf Arte HD aufgenommen und bin seitdem im Besitz der Serie, die ich mir schon mehrmals angesehen habe.
Mittlerweile sind Aussagen von Oliviero, der leider am 13. Januar 2025 verstorben ist, fest in meinem Gedächtnis eingebrannt. Sätze wie „Jede ernstzunehmende Kunst produziert Skandale“ oder „Du musst Fotos machen, weil du es für richtig hältst. Du bist verantwortlich für das, was du tust.“ Ich lerne auch heute noch daraus, denke darüber nach und versuche, die Fotografie immer wieder etwas ernster zu nehmen. In meiner eigenen Fotografie geht es weniger um Kunst, sondern vielmehr um Reportage. Ich halte Momente fest, so wie ich sie sehe und wahrnehme, aus meiner Perspektive.
Was ich eigentlich mit diesem Beitrag sagen will: Du kannst dir die fünf Folgen von „Photo for Life“ auf dem YouTube-Kanal von Studio Toscani anschauen.
Viel Spaß beim staunen und lernen oder einfach nur zur Unterhaltung.
"Ein Foto ist wie das Leben. Man nimmt aus dem Leben so viel heraus, wie man imstande ist, herauszunehmen".
Olivero Toscani